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lost world of the medusa


videoinstallation, 3:38min, 2020

Die Künstlerin nimmt Bezug auf eine gleichnamige Dokumentation von 1985, in der ein See in Palau portraitiert wird, der mit dem Meer verbunden, und doch völlig abgeschnitten ist. Nur durch kleine Öffnungen können Organismen eingeschwemmt werden, die, sobald sie wachsen, in diesem See gefangen bleiben. So hat sich im See eine riesige Quallen-Population gebildet.

Eine Erzählung über unsere Körper und unseren Geist auf einem maskulin menschlichen Planeten Erde, über Solidarität, subtile Zeichen der Revolte und die Rückaneignung unserer Selbst. Betrachter*Innen können dabei nicht einfach in einen Raum eintreten und diese Welt auf einem Bildschirm auf sich einfließen lassen. Es wird nur ein Modell gezeigt, eine Möglichkeit zur solitären, fragmentarischen Beobachtung einer sehr intimen, verletzlichen Perspektive.














Installationsfoto von Theresa Wey